Uzala der Kirgise (Dersu Usala), DVD

Uzala der Kirgise (Dersu Usala), DVD

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Beschreibung

Marke: Maxim Munsuk

Variante: DVD

Eigenschaften:

PRODUKTBESCHREIBUNGEN KURZBESCHREIBUNG Uzala der Kirgise [drs uzala] ist ein sowjetischer Spielfilm des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa aus dem Jahr 1975. Die Hauptdarsteller Juri Solomin und Maxim Munsuk wurden für ihre beeindruckende schauspielerische Leistung gewürdigt. Der Film vermittelt durchgehend eine melancholische Grundstimmung. Er wurde 1976 als bester fremdsprachiger Film mit einem Oscar ausgezeichnet. Er erhielt auch Veröffentlichungen unter dem Titel Dersu Usala Uzala, der Kirgise. Im Jahre 1902 führt der russische Offizier und Geograph Wladimir Arsenjew eine Expedition, um das Ussurigebiet zu vermessen und zu kartographieren. Die Expedition trifft auf den Waldläufer Dersu Uzala, der sich der Expedition anschliesst. Zwischen Arsenjew und Uzala entwickelt sich trotz ihrer Unterschiede allmählich eine Freundschaft. Obwohl Uzala seine Familie durch eine Pockenepidemie verloren hat und seitdem auf sich allein gestellt in der Wildnis lebt, ist sein Leben zutiefst durch das Wissen um die tiefe Verbundenheit alles Belebten bestimmt. Er beeindruckt die Teilnehmer der Expedition mit seinen Schiesskünsten und seinen Fähigkeiten beim Spurenlesen. Während Uzala und Arsenjew einen See erkunden, bricht ein Unwetter herein. Uzala baut einen Unterschlupf aus Gräsern und rettet so seinem Freund das Leben. Schliesslich trennen sich ihre Wege. 1907 führt Arsenjew wiederum eine Expedition in das Ussurigebiet und trifft den Freund wieder. Sie stossen auf die Spuren von Räubern. Uzala schiesst auf einen Tiger. Danach glaubt er, für diese Tat verflucht zu sein. Seine altersbedingte Kurzsichtigkeit, die ihn bei der Jagd stark behindert, hält er für die Folge des Fluchs. Arsenjew nimmt Uzala mit nach Hause. In der Stadt fühlt sich der Waldläufer nicht wohl. Ihm fehlt die Natur, und er kann sich mit vielen Regeln der Zivilisation nicht abfinden. So beschliesst er, in die Wildnis zurückzukehren, obwohl er weiss, dass dort seine Tage gezählt sind. Arsenjew schenkt ihm zum Abschied ein neues Gewehr. Bald darauf erfährt Arsenjew, dass Uzala von Unbekannten erschlagen wurde wegen des Gewehrs. Er fährt zum Tatort und begräbt den Freund. Als er 1910 dorthin zurückkehrt und das Grab sucht, bleibt seine Suche erfolglos. Dort wurde inzwischen eine Siedlung gebaut. REZENSION Eine pessimistische Parabel über den Zusammenstoss zweier Kulturen, deren Vertreter sich trotz gegenseitiger Sympathie fremd bleiben. Die eigentliche Heldin aber ist die in betörender Schönheit visuell eingefangene Natur: ihr Rhythmus bestimmt den Film von der Windstille bis zum furiosen Schneesturm. (Lexikon des Internationalen Films)

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